Das Ohren-Buch beschreibt einen besonderen Zugang zur musikalischen Gehörbildung. Im Mittelpunkt steht nicht zuerst die Theorie, sondern das Hören selbst als musikalischer Schlüssel.
Ich hatte das Glück, Jochen Pöhlert in mehreren Weiterbildungen zu erleben. Ich habe ihn als sehr guten Musiker, inspirierenden Coach und als einen Menschen mit vielen musikalischen Ideen kennengelernt. Die Grundgedanken des Ohren-Buches haben mich dabei besonders beeindruckt.
Für mich war und ist es ein wichtiger Hinweis, dass das Hören in der musikalischen Ausbildung nicht an den Rand gedrängt werden darf. Die Gedanken des Ohren-Buches und die Begegnungen mit Jochen Pöhlert haben auch meine eigene Arbeit mit beeinflusst.
"Der entscheidende Schlüssel für eine kreative Musikausübung lag zu allen Zeiten und liegt auch heute in der
Anwendung des Gehörs (= »auditiver« Schwerpunkt der Musikausübung). Leider sind bei den gängigen Methoden und Theorien,
sowie im herkömmlichen musikalischen Lehrbetrieb gerade hier erhebliche Defizite festzustellen.
Mit zunehmender »Verschulung« und damit einhergehender »Kopflastigkeit« kam es (zumindest in der westlichen Welt) zu einer
allmählichen Schwerpunkt-Verlagerung, zu einem sukzessiven Außer-Kraft-Setzen des musikalischen Gehörs."
("Das Ohren-Buch" von Jochen Pöhlert, S. 1)
"Ich bin selbst Musiker und bin vor einer Weile auf dieses Buch gestoßen.
Mein Onkel und mein Vater kennen den Verfasser des Buches persönlich und
auch ich selbst hatte bereits die Ehre ihn kennenzulernen. Als ich begann das Buch zu lesen,
stieß ich auf eine völlig andere Gedankenwelt - Eine die man, wenn man knapp 10 Jahre klassische
Ausbildung am Klavier hinter sich hat, nie gesehen hat. Das Buch hat mir persönlich völlig neue Wege des Musizierens eröffnet.
Ich habe endlich die Freude und das Glück wiedergefunden, Freiheit ..."
Leider ist der vollständige Erfahrungsbericht nicht mehr online ...


