Die Oktavbereiche

Oktavbereiche helfen dabei, Töne nicht nur am Namen, sondern auch an ihrer Lage im Notensystem besser einzuordnen.

Gerade auf der Gitarre ist das ein wichtiges Thema, weil Notenbild und klingende Tonhöhe nicht immer so wirken, wie man es zunächst erwartet. Dieses Blatt gibt dafür eine gute erste Orientierung.

Oktavbereiche

Erklärung zum verschobenen Oktavbereich auf der Gitarre

Wer genau hinsieht, bemerkt auf dem Arbeitsblatt, dass die notierten Oktavbereiche scheinbar um eine Oktave verschoben sind. Der Grund dafür liegt im Notenschlüssel mit der kleinen „8“ darunter. Dieser Schlüssel zeigt an, dass die Gitarre tatsächlich eine Oktave tiefer klingt, als sie in den Noten notiert wird. Für Gitarristen ist diese Schreibweise daher vollkommen normal und richtig.

Warum ist das so?

Die Gitarre ist ein transponierendes Instrument, was bedeutet, dass sie in einer anderen Lage klingt, als im Notentext angegeben. So wird bei der Gitarre das klingende C im Notenbild eine Oktave höher dargestellt. Auf diese Weise bleibt die Notation für den Gitarristen übersichtlicher und leichter spielbar.

Was bedeutet das für Pianisten?

Wenn du als Pianist oder Pianistin dieses Arbeitsblatt betrachtest, wirkt der abgebildete Oktavbereich zunächst ungewohnt. Die Gitarre wird jedoch bewusst eine Oktave höher notiert, um das Lesen für Gitarristen zu vereinfachen. Im tatsächlichen Klang liegt sie also eine Oktave tiefer, als es im Notenbild zunächst erscheint.

Mit diesem Wissen wird deutlich, warum auf dem Arbeitsblatt die vermeintlich verschobenen Oktavbereiche zu finden sind: Sie spiegeln schlicht die gebräuchliche Notationsweise für Gitarristen wider.