Grundprinzip: Die Akkorde werden immer in einer festen Reihenfolge aufgebaut: zuerst der 1. Finger, dann der 2., dann der 3. Finger – und falls nötig auch der 4. Finger. Es werden immer nur so viele Finger verwendet, wie der jeweilige Akkord braucht. Das wird so lange geübt, bis die Griffe blockartig, also gleichzeitig, aufgesetzt werden können. Dabei dürfen sich die Kinder Zeit nehmen – die Erfahrung zeigt, dass das gleichzeitige Aufsetzen am Ende automatisch klappt.
Gedanklich beginnen wir dabei im 1. Bund. Liegt dort ein gegriffener Ton, übernimmt ihn automatisch der 1. Finger.
Befinden sich im 2. Bund zwei gegriffene Töne, werden sie von links nach rechts gesetzt – also vom tieferen zum höheren Ton: der 2. Finger greift den tieferen, der 3. Finger den höheren Ton. Dieses Beispiel bezieht sich auf den Akkord Am.
Man kann diese App auch gut ohne Gitarre benutzen, um zu testen, ob man das Prinzip wirklich verstanden hat. Dazu wird im Auswahlmenü „Akkord wählen“ der Modus „Auto“ eingestellt. Hier werden zufällig Akkorde ausgesucht, und es geht darum, die gegriffenen Töne in der richtigen Reihenfolge anzuklicken. Ist die richtige Reihenfolge angeklickt worden, kommt automatisch ein neuer Akkord. Wer sich wirklich testen will, sollte natürlich die Jokeranzeige und die Fingersatzanzeige ausschalten.